Internationalisierung von Lehre und Studium

Die Universität Bern ist eine international stark vernetze Hochschule, die in den Ausbau strategischer Kooperationen und Partnerschaften investiert. An der Universität Bern soll die Integration und die Interaktion mit ausländischen Studierenden vor Ort gefördert, die Internationalisierung des Curriculums, wo passend, ausgebaut und der institutionelle Rahmen für die Lehre in einem multikulturellen Umfeld begünstigt werden. Das Querschnittsthema Internationalisierung ist damit auch für die Lehre ein zentrales Thema. Aus diesem Grund hat der Bereich Hochschuldidaktik & Lehrentwicklung vom Vizerektorat Entwicklung den Auftrag erhalten Unterstützungsmassnahmen für die Lehrenden der Unibe zu konzipieren und durchzuführen.

Wenn von «Internationalisierung an Hochschulen» die Rede ist, denken wir an Austauschprogramme für Studierende, an renommierte Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland, die bei uns auch Lehre übernehmen; wir denken an internationale Forschungskooperationen, an Studienprogramme mit internationalen Kooperationen und an ausländische Studierende, die in unseren Kursen sitzen. Unter den Hut der Internationalisierung kann Vieles gefasst werden und alles hat direkt oder indirekt mit Studium und Lehre zu tun. Bevor wir weitere, konkrete Massnahmen planen und umsetzen, möchten wir mit Lehrenden der UniBe ins Gespräch kommen und herausfinden, welche dieser Themen und Fragen relevant sind und unsere Massnahmen dann ganz konkret darauf ausrichten.

Datum: 19.09.2017

Zeit: 17 Uhr - circa 18.30 Uhr

Programm:
Zwangloses Get-together mit Apéro und kurzen Petcha Kutscha-Vorträgen zu den verschiedenen Perspektiven von Internationalisierung in Lehre und Studium wie beispielsweise: Lehre im Ausland, internationale Kooperationen, summer school, Fremdheitserfahrung aus Sicht eines Lehrenden, etc.

17.00 Uhr Begrüssung
17.10 Uhr Kurze Erfahrungsberichte:

International Graduate School North-South – transdisziplinäre Herausforderungen für Studierende wie Dozierende: Wie arbeiten wir mit heterogenen Gruppen?
Referent: Karl Herweg, Centre for Development and Environment

Fremd in der Schweiz – Welche «Kulturschocks» erlebt ein ausländischer Lehrender, der an die Uni Bern kommt und Lehre übernimmt? Was sind Unterschiede im Umgang mit Studierenden und Kolleg*innen? (Arbeitstitel) Referent: Mu Lin (Philosophisch-humanwissenschaftliche Fakultät - Institut für Psychologie, Klinische Psychologie und Psychotherapie)

Im Ausland lehren – Was braucht es für Voraussetzungen, um in einem fremden Hochschulsystem in einer anderen Bildungskultur zu lehren und was bleibt davon? (Arbeitstitel) Referentin: N.N.

18:00 Uhr Apéro und gemeinsame Diskussion über relevante Themen und Wünsche der Teilnehmer*innen

Zielgruppe: Alle Lehrenden der Unibe und alle am Thema Interessierten

Anmeldung

Kurse, im Rahmen unseres CAS Hochschullehre, die Aspekte der «Internationalisierung von Lehre und Studium» thematisieren, sind in unserer Broschüre zukünftig mit einer Weltkugel gekennzeichnet.

Die Weltkugel weist diejenigen Kurse aus, die
• den Umgang mit heterogenen Gruppen thematisieren,
• für (interkulturelle) Kommunikation sensibilisieren,
• sonstige interkulturelle Kompetenzen der Teilnehmenden fördern,
• einen Beitrag zur Flexibilisierung von Studienangeboten leisten (orts- und zeitunabhängiges Lernen der Studierenden fördern),
• sonstige Beiträge zur Internationalisierung von Studienangeboten leisten.

Die neue Broschüre erscheint Mitte September 2017..
Neue Kurse zum Thema Interkulturelle Kommunikation oder zur Gestaltung von internationalen Studiengängen werden je nach Bedarf in unser Kursprogramm aufgenommen.

Im Rahmen des Projektes entsteht eine Materialsammlung zu den verschiedenen Aspekten von «Internationalisierung von Lehre und Studium».